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Die Gunpla sind maßstabsgetreue, zusammenbaubare Modelle von Fahrzeugen aus der Serie Gundam, produziert von Bandai. Der Begriff ist ein Kofferwort, das aus der Verkürzung von „Gundam plastic model“ entstanden ist, da Plastik das am häufigsten verwendete Material für die Modelle ist.
Gunpla erlebten ab den 1980er Jahren in Japan und weltweit einen raschen Erfolg, der eine große Gemeinschaft von Enthusiasten hervorbrachte und sie zum dominierenden Produkt auf dem Markt für Sammlermodelle machte.
Im Jahr 1979 wurde in Japan die Anime-Fernsehserie Mobile Suit Gundam ausgestrahlt, die von Yoshiyuki Tomino und Hajime Yatate geschaffen wurde. Sie markierte einen Wendepunkt im Mecha-Genre durch die Einführung der sogenannten Mobile Suits, riesige anthropomorphe Kampfroboter, die erstmals als echte militärische Fahrzeuge und nicht als unzerstörbare, halb-göttliche Wesen behandelt wurden, wodurch der Real-Robot-Zweig[1] begann. Die Aufnahme war jedoch zunächst verhalten, und zum Teil waren es auch die Modellbausätze der Serie, die ab 1980 von Bandai produziert wurden, die das Franchise retteten. Mit den Gunpla konnte das Unternehmen die junge japanische Zielgruppe ansprechen, die sich für Modellbausätze militärischer Geräte aus dem Ausland interessierte, eine Gemeinschaft, die seit den 1960er Jahren im Archipel entstanden war, und zog ein erwachseneres Publikum als bei traditionellen Spielzeugen an, auch dank des hohen Detailgrads und der Anpassungsmöglichkeiten der Gunpla.
Die Gundam-Modelle wurden dank gezielter Werbung in der Modellbauzeitschrift Hobby Japan, einer großen Auswahl an Maßstäben und Schwierigkeitsgraden sowie kontinuierlichen Innovationen und Verbesserungen bei den Gelenken, Farben und verfügbaren Transformationen schnell erfolgreich.
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